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Beim Schichtholz ist im Gegensatz zum Sperrholz der Faserverlauf der einzelnen
Lagen gleich gerichtet.
Dadurch bleiben die guten Eigenschaften von Vollholz, wie Biege-und Druckfestigkeit
erhalten.
Verbessert werden diese Eigenschaften noch durch die Verleimung mit Kunstharzleim.
Schichtholz wird in den Dicken 4 bis 100 mm(Milimeter) hergestellt.
Um Formen mit solchen Schichtholzplatten herzustellen, werden diese Platten
in einer Formpresse verleimt.
Durch die Verleimung mit duroplastischen Leimen haben diese Formplatten
dann eine höhere festigkeit als zum Beispiel geformtes Vollholz.
Hierraus ergeben sich für Schichtholzwerkstücke ganz bestimmte
Anwendungsgebiete:
- Stuhl- und Polstermöbel,
- Zargen für runde und ovale Tische,
- Formteile für Sportgeräte (Skier, Barrenholme, Tennisschläger),
- Holzträger für große Spannweiten (Hallendächer, Kirchen).
Letztes Update dieser Seite
15.09.2010 10:27