Startseite
Holzarten
Holzplatten
Maschinen
Möbelbau
Tipps&Tricks
Tischler-Beruf
Fachbegriffe
Tischler-Technik
Sonstige-Themen
Awards
Logistik
News
FAQ
Netiquette
Sitemap
Link mich
Links
(Presse)-Berichte
Über uns
Über die Webseite
Vote-Ergebnisse
Gästebuch
Impressum
Statistiken
Besucher seit
17. Juni 2001
Online: 1
Gesamt: 522479
Werbung
Züge:
Das Ziel des Schach-Spiels ist, den Gegner matt zu setzen. Das Spiel ist dann
gewonnen. Wenn das nicht möglich ist, versucht man wenigstens ein Patt
oder anderes Remis zu erreichen. Wenn Ihnen diese drei Begriffe nicht geläufig
sind, sollten Sie diese Anleitung genau durchlesen. Hier folgen zuerst einmal
alle Zug-Regeln
Es ist nicht möglich, eine eigene Figur zu schlagen. Wenn eine stört,
müssen Sie sie regelkonform ziehen. Ein Zug über eine längere
Strecke endet entweder vor einer eigenen oder gegnerischen Figur oder schlägt
eine gegnerische. Die einzige Figur, die über andere springen darf, ist
der Springer (Pferd). Nun zu den einzelnen Figuren:
Bauer:
Der Bauer zieht geradeaus vorwärts, wenn der Weg frei ist. Von der Startposition
aus darf er ein oder zwei Felder vorwärtsschreiten, später immer
nur eines. Eine vor ihm stehende gegnerische Figur kann er nicht schlagen.
Schlagen kann er nur Figuren, die vorwärts-diagonal von ihm stehen (also
z.B. b2xa3).
Ein Bauer kann in einer besonderen, selteneren Situation auch noch anders
schlagen, en-passant:
Dazu muss ein gegnerischer Bauer aus seiner Anfangsstellung einen Doppelschritt
gemacht haben und genau links oder rechts neben unserem Bauern zu stehen kommen.
Wenn unser Bauer jetzt sofort diagonal an dem anderen Bauern vorbeizieht (also
auf das erste Feld des vorherigen gegnerischen Doppelschrittes), so gilt der
gegnerische Bauer als geschlagen.
Als weitere Besonderheit gibt es den Fall, dass ein Bauer die letzte Reihe
erreicht. Der Spieler, der das schafft, darf den Bauern in eine andere Figur
umwandeln. Meist wählt man eine Dame, weil die sehr schlagkräftig
ist. In besonderen Fällen mag aber auch ein Springer die bessere Wahl
sein. Beim gewöhnlichen Schach hat man meist keine weiteren Dame-Figuren
zur Verfügung. Auf dem Computer ist das aber natürlich kein Problem.
König:
Der König darf in eines der acht angrenzenden Felder ziehen (oder eine
Rochade machen; siehe weiter unten). Der Zug muss aber so beschaffen sein,
dass der König nicht beim folgenden gegnerischen Zug geschlagen werden
kann. Man sagt, "der König darf nach keinem Zug bedroht sein."
Man kann versuchen, eine Bedrohung des Königs durch geeignetes Ziehen
des Königs oder einer anderen Figur wirkungslos zu machen. Geht das auf
keine Weise, so ist man matt und hat damit verloren.
Eine Rochade kann man machen, wenn der Weg zwischen dem König und einem
eigenen Turm frei ist, weder König noch dieser Turm jemals bewegt wurden
und der König bei dem ganzen Vorgang niemals auf ein bedrohtes Feld kommt.
Er darf auch in der Ausgangslage nicht bedroht sein.
Der König darf unter diesen Umständen einen Doppelschritt in Richtung
des besagten Turmes machen, und der Turm springt über den König
neben diesen. Die Rochade dient oft dazu, den Turm schneller aus seiner isolierten
Lage herauszubekommen.
Dame:
Die Dame darf in die gleichen acht Richtungen ziehen, wie der König.
Nur darf sie auch beliebig weit ziehen. Die Dame verliert man deshalb höchst
ungern, sie hat nämlich die kombinierten Eigenschaften von Turm und Läufer.
Turm:
Der Turm darf beliebig weit senkrecht oder waagrecht ziehen.
Läufer:
Der Läufer darf beliebig weit entlang seiner beiden Diagonalen ziehen.
Pferd / Springer:
Das Pferd macht den Rösselsprung, d.h. es kommt auf ein Feld zu stehen,
das vom Ausgangsfeld zwei waagrecht und eines senkrecht entfernt ist oder
umgekehrt. Steht das Pferd nicht gerade am Rand des Spielfeldes, so hat es
also acht mögliche Ansprungstellen. Beispiel: Sb2-c4
Was ist:
Im Schach stehen?
Ein König steht im Schach, wenn ihn eine gegnerische Figur bedroht. Wenn
ein König im Schach steht, so muss er im darauf folgenden Zug wegziehen,
oder sich anders aus dem Schach befreien (mit anderer Figur den König
abdecken oder den Bedroher schlagen).
Matt?
Matt ist der Spieler am Zug, wenn sein König im Schach steht und nach
jedem denkbaren erlaubten Zug noch immer im Schach steht. Damit ist die Partie
verloren.
Remis?
Remis bedeutet nichts anderes als Unentschieden.
Verschiedene Arten von Remis
1. Wenn es von den Figuren her nicht mehr möglich ist, ein Matt zu erreichen
Dieser eher seltene Fall tritt auf, wenn beide Seiten z.B. nur einen Bauern
und den König besitzen. Statt des Bauern kann es natürlich auch
nur ein Pferd oder ein Läufer sein. Bei einem Turm und dem König
ist es allerdings wieder möglich, den Gegenspieler matt zu setzen.
2. Dauerschach
Diese Situation tritt ein, wenn ein Spieler den Gegner bei jedem Zug schach
setzt, der Gegner aber immer wieder diesem Schach entwischen kann. Sehen beide
Seiten ein, dass sich diese Situation unentrinnbar dauernd wiederholen wird,
so wird auf Remis entschieden.
3. Patt
Eine Partie wird mit Patt beendet, wenn der Spieler am Zug zwar nicht im Schach
steht, aber auch keinen Zug mehr machen kann. Er kann dann keinen Zug mehr
machen, wenn alle seine Figuren eingesperrt sind (selten) oder wenn er sich
durch jeden denkbaren regulären Zug selbst ins Schach begeben würde.
Wenn man den Figuren nach unterlegen ist, ist ein Patt oft die einzige Möglichkeit,
nicht zu verlieren.
Weitere Remisregeln, die aber meistens nur in Turnieren verwendet werden:
4. Wenn bei dem Spieler, der am Zug ist, zum dritten Mal die gleiche Stellung
der Figuren auftaucht.
5. Wenn von beiden Seiten 50 Züge getätigt wurden, ohne dass ein
Bauer gezogen oder eine Figur geschlagen wurde.
Letztes Update dieser Seite
15.09.2010 10:27